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Asiatische Hornisse (Vespa velutina)
Die Asiatische Hornisse hat sich bis vor die Tore Basels ausgebreitet. Sie macht Jagd auf Honigbienen. Eine starke Verbreitung kann zu Verlusten bei Bienenvölkern führen. Um die Einwanderung zu verlangsamen, müssen Nester der Asiatischen Hornisse gefunden und entfernt werden. Melden Sie deshalb verdächtige Hornissen.
Die Asiatische Hornisse fängt Insekten, um ihre Larven zu füttern. Sie frisst hauptsächlich Honigbienen, aber auch Wildbienen und Wespen. Wenn es viele Asiatische Hornissen in einem Gebiet gibt, kann das zu Verlusten bei Bienenvölkern führen. Die Asiatische Hornisse ist normalerweise friedlich gegenüber Menschen. Sie ist also nicht gefährlicher als die heimische Hornisse. Sie beschützt jedoch ihr Nest. Deshalb gehört die Entfernung von Nestern ausschliesslich in die Hände von Fachpersonen.
Für die Nestsuche braucht es eine Zusammenarbeit zwischen den regionalen Bienenzüchterinnen und Bienenzüchtern, den Kantonen sowie der Bevölkerung.
Erkennungsmerkmale
Die Asiatische Hornisse hat einen schwarzen Kopf mit einer orangen Stelle vorne. Die Brust ist ganz schwarz und der hintere Teil des Körpers ist ebenfalls sehr dunkel. Bei der Europäischen Hornisse sind der Kopf und das Brustteil rötlich bis schwarz. Der Hinterleib ist gelb mit den typischen schwarzen Punkten und Streifen.
Insgesamt wirkt die Asiatische Hornisse somit dunkel vom Gesamtbild, während die Europäische Hornisse gelblich wahrgenommen wird und einer Wespe ähnelt.
Was Sie tun können
Es gibt einige Dinge, die Sie im Umgang mit Asiatischen Hornissen beachten sollten:
- Achten Sie vor allem im Frühjahr auf Nester. Die Nester sind häufig in Hecken und Gebüschen, können aber auch in Storenkästen, Vogelhäusern oder Gartendekoration mit Hohlräumen sein.
- Bevor Sie eine Hecke schneiden, vergewissern Sie sich, ob möglicherweise ein Nest darin ist.
- Machen Sie ein Foto oder Film von einem verdächtigen Nest und melden Sie es über die Schweizer Meldeplattform www.asiatischehornisse.ch.
30. Juni 2026